Willkommen auf der Website der Baar Schulgemeinde



Sprungnavigation

Von hier aus können Sie direkt zu folgenden Bereichen springen:
Startseite Alt+0 Navigation Alt+1 Inhalt Alt+2 Suche Alt+3 Inhaltsverzeichnis Alt+4 Seite drucken PDF von aktueller Seite erzeugen
 

Aktuelles

Druck VersionPDF

Schutzkonzept COVID-19 Schulen Baar

Liebe Eltern
Liebe Lehrerin, lieber Lehrer
Geschätzte Leserin, geschätzter Leser

Der Regierungsrat des Kantons Zug hebt gestützt auf den Beschluss von Dienstag, 18. Mai 2021 die Maskenpflicht für Lehrpersonen sowie Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe 1 auf. Die Bildungsdirektion empfiehlt den Schulen, im Unterricht auf das obligatorische Tragen von Masken zu verzichten.

Die Medienmitteilung über die Aufhebung der Maskenpflicht erfolgte am Mittwoch, 19. Mai 2021. Dabei hält die Regierung fest, dass die Überwachung des Infektionsgeschehens mittels Reihentests und sinkenden Fallzahlen es gestatten, die Maskenfrage wieder auf Stufe Schutzkonzepte der Schulen anzusiedeln. In Absprache mit dem Kantonsarzt empfiehlt die Direktion für Bildung und Kultur den Schulen, nach Pfingsten im Unterricht auf das obligatorische Tragen der Masken zu verzichten. Diese Empfehlung gilt für die Lehrpersonen der Kindergarten- und Primarstufe sowie für die Lehrpersonen und Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe 1. Ausnahmen sind möglich und bei einer Verschlechterung der Lage auch ein Rückkommen auf die Lockerungen von Seiten der Regierung.

Dies heisst konkret, dass nach Pfingsten ab Dienstag, 25. Mai 2021

die Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe 1 und die Lehrpersonen aller Stufen während des Unterrichts keine Maske mehr zu tragen haben.

Wir danken Ihnen und Ihren Kindern fürs konsequente Beachten der Schutzmassnahmen und für Ihr Mitwirken bei der weiteren Umsetzung der Reihentests ab der 4. Primarklasse. Sie tragen wesentlich dazu bei, dass wir den Präsenzunterricht weiterhin durchführen können.

Wir setzen daher wie bisher im Beachten der Hygiene-, Verhaltens- und Abstandsregeln auf ein hohes Mass an Mitverantwortung und Selbstdisziplin.

Aufgrund der neu geltenden COVID-19 Grundprinzipien des BAG sowie den überarbeiteten Grundsätzen der Direktion für Bildung und Kultur Zug haben wir das bisherige Baarer Schutzkonzept COVID-19 vom 23. April 2021 aktualisiert.

Dieses gilt ab Dienstag, 25. Mai 2021 an allen Baarer Schulen und der Musikschule Baar.

Dieses aktualisierte Schutzkonzept erfolgte wiederum in Abstimmung mit dem Baarer Schularzt, Dr. Raoul Schmid, der Rektorenkonferenz des Kantons Zug und in Abstimmung mit allen Schulleiter/innen der Schulen Baar, der Leiterin der Modularen Tagesschule (SEB) und dem Leiter der Musikschule Baar. Und mit den Abteilungen Liegenschaften / Sport und Sicherheit / Werkdienst.

Bei schulischen Umsetzungsfragen bitten wir Sie wie bisher

  • Kontakt mit der Klassenlehrperson aufzunehmen,
  • bei übergeordneten organisatorisch-praktischen Fragen der Einzelschule mit der zuständigen Schulleiterin oder dem zuständigen Schulleiter und bei Fragen bezüglich der Musikschule direkt mit dem Leiter der Musikschule Benno Auf der Maur (041 769 03 41) oder bei Fragen der Schulergänzenden Betreuung mit der Leiterin Uschy Staub (041 769 03 16),
  • bei grundsätzlichen Fragen auf der Ebene der Gemeinde, die das Schutzkonzept aller Schulen betreffen, nehmen Sie bitte Kontakt auf mit dem Schulrektorat Baar
    (041 769 03 30).

Die Informationen erfolgen immer dann, wenn besondere Vorkommnisse eine erweiterte Information nötig machen. Bitte beachten Sie daher weiterhin die Homepage Schulen Baar (www.schulen-baar.ch).

Für Ihre Unterstützung und Kooperation danken wir Ihnen.

 Abteilung Schulen / Bildung

 

Sylvia Binzegger                                  Urban Bossard
Schulpräsidentin                                  Rektor

Kopie an:

Alle Eltern der Baarer Schülerinnen und Schüler (via Homepage www.schulen-baar.ch)
Alle Lehrpersonen der Schulen Baar und der Musikschule (via Homepage und Portal)
Direktion für Bildung und Kultur, Regierungsrat Stephan Schleiss
Amt für Gemeindliche Schulen, Leiter Michael Truniger
Gemeinderat
Geschäftsleitung
Dr. Raoul Schmid, Schularzt
Liegenschaften / Sport, Silvio Speri (Zuständig für die Hauswarte)
Sicherheit / Werkdienst
Schul- und Musikschulkommission
RGPK
Prorektoren Primar-, Oberstufe
Leiter Musikschule
Leiterin Modulare Tagesschule (SEB)
Schulleiterinnen und Schulleiter
Reformierte und katholische Kirchgemeinden

 

  1. Das Wichtigste in Kürze                                                                             S. 5
  2. Grundlagen                                                                                                 S. 6
  3. Gültigkeit                                                                                                     S. 6
  4. Ziel der Schutzmassnahmen                                                                      S. 7
  5. Grundsätze                                                                                                 S. 7
  6. Verantwortlichkeiten                                                                                    S. 7
  7. Prioritäre Hygienemassnahmen: Hände waschen und Distanz halten       S. 7
  8. Arbeit mit unvermeidbarer Distanz unter 1.5 Meter                                    S. 9
  9. Pädagogische und organisatorische Aspekte                                             S. 11
  10. Reinigung                                                                                                    S. 13
  11. Besonders gefährdete Personen – Erwachsene und SuS                          S. 14
  12. COVID-19-Erkrankte am Arbeitsplatz                                                          S. 14
  13. Besondere Arbeitssituationen                                                                      S. 16
  14. Modulare Tagesschule (Schulergänzende Betreuung – SEB)                    S. 16
  15. Infrastrukturelles                                                                                          S. 17
  16. Hinweise an Eltern                                                                                       S. 17
  17. Anhänge                                                                                                       S. 20

 

1. Das Wichtigste in Kürze

Die Kinder und Jugendlichen sind durch das Coronavirus wenig gefährdet und übertragen es kaum (vgl. Kap. 5). Daher können die Schülerinnen und Schüler einen normalen Kontakt pflegen.

Der Unterricht an den Schulen Baar entspricht den geltenden Vorgaben des Bundes sowie des Kantons. Das vorliegende aktualisierte Schutzkonzept COVID-19 berücksichtigt die vom Bund erlassenen Verordnungen.

Wichtige Massnahmen sind:

  • Die Distanzregel von 1.5 Metern gilt von den Schülerinnen, Schülern zu den Erwachsenen / Lehrpersonen (vgl. Kap. 7). Insbesondere im Kindergarten und in der 1./2. Primarklasse ist dies weniger nötig und möglich.
  • Die verordneten Hygiene- und Distanzregeln werden weiterhin sorgfältig umgesetzt (vgl. Kap. 7 / 8).
  • Ab Dienstag, 25. Mai 2021 wird gemäss Empfehlung der Direktion für Bildung und Kultur (DBK) die Maskenpflicht während des Unterrichts für alle Lehrpersonen sowie für die Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe I aufgehoben (vgl. Kap. 8). Ausserhalb des Unterrichts, das heisst im Schulhaus und auf dem Schulareal gilt weiterhin die Maskenpflicht für die Lehrpersonen und Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe 1.
  • Der Unterricht findet gemäss Stundenplan Ihres Kindes statt. Er kann zur Umsetzung der einzuhaltenden Hygienemassnahmen anders strukturiert und organisiert werden (vgl. Kap. 9).
  • Wer krank ist, bleibt zu Hause. Das heisst, Kinder und Jugendliche mit Krankheitssymptomen wie starker Husten (nicht durch chronische Krankheit verursacht, z.B. Asthma), Halsschmerzen, Fieber, Verlust des Geschmacks- und Geruchssinns bleiben gemäss Empfehlung unseres Schularztes Dr. Raoul Schmid zu Hause (vgl. Kap. 12). Siehe dazu das aktuelle Merkblatt der Deutschschweizer Volksschulämter-Konferenz in Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) als Empfehlungen für Eltern zum Vorgehen bei Krankheits- und Erkältungssymptomen
    • bei Kindern: Merkblatt für Zyklus 1 und 2; Kindergarten bis 6. Primarklasse,
    • bei Jugendlichen: Merkblatt für Zyklus 3; 1. bis 3. Oberstufe.
  • Bei mutmasslich im Schulalltag neu erkrankten Schülerinnen und Schülern werden so schnell als möglich die Eltern kontaktiert (vgl. Kap. 12).
  • Für Schülerinnen und Schüler und deren Eltern, die aus einem Staat oder Gebiet mit erhöhtem Infektionsrisiko in die Schweiz einreisen, gilt gemäss Verordnung des Bundes eine sofortige Quarantänepflicht von 10 Tagen (vgl. Kap. 16).
  • Die Reihentests werden gemäss kantonalem Konzept für die Schülerinnen und Schüler ab der 4. Primarklasse und alle Lehrpersonen nach den Frühlingsferien bis zu den Sommerferien 2021 fortgeführt (vgl. Kap. 16).

2. Grundlagen

Vorgaben dieses Konzepts sind:

  • Verordnungen über Massnahmen in der besonderen Lage zur Bekämpfung der COVID-19-Epidemie (Bundesamt für Gesundheit (BAG)
  • Staaten und Gebiete mit erhöhtem Infektionsrisiko gemäss COVID-19-Verordnung; Massnahmen im Bereich des internationalen Personenverkehrs: https://www.bag.admin.ch/bag/de/home/krankheiten/ausbrueche-epidemien-pandemien/aktuelle-ausbrueche-epidemien/novel-cov/empfehlungen-fuer-reisende/quarantaene-einreisende.html#-2060676916
  • COVID-19; EDK Grundsätze im Hinblick auf das Schuljahr 2020/21 (Beschluss vom 25. Juni 2020)
  • Weisungen der Direktion für Bildung und Kultur (DBK) und der Gesundheitsdirektion des Kantons Zug
  • Medienmitteilung der Direktion für Bildung und Kultur (DBK) – Maskenpflicht an den gemeindlichen Schulen vom 23. Oktober 2020
  • Mitteilung der Gesundheitsdirektion, Amt für Sport – Schulsport und COVID-19-Verordnung vom 28. Oktober 2020
  • Medienmitteilung der Direktion für Bildung und Kultur (DBK) – Mit Reihentests gegen Massenquarantäne vom 16. Februar 2021
  • Medienmitteilung der Direktion für Bildung und Kultur (DBK) – Ausdehnung der Corona-Reihentests vom 24. März 2021
  • Medienmitteilung der Direktion für Bildung und Kultur (DBK) – Weiterführung Corona-Reihentests an Zuger Schulen vom 14. April 2021
  • Medienmitteilung der Direktion für Bildung und Kultur (DBK) – Aufhebung der Maskenpflicht Sekundarstufe 1 vom 19. Mai 2021

3. Gültigkeit

  • Dieses aktualisierte Schutzkonzept gilt für alle Lehrpersonen der Schulen Baar und der Musikschule Baar, für die Mitarbeiterinnen der Modularen Tagesschule (SEB) und für alle Schülerinnen und Schüler.
  • Dieses Schutzkonzept gilt bei der Benutzung der Schulräume auch für externe Benutzerinnen und Benutzer.
  • Die Eltern werden entsprechend orientiert und tragen Wesentliches zum direkten und indirekten Schutz der an der Schule tätigen Personen und der Schülerinnen und Schüler bei.
  • Das Konzept gilt ab Dienstag, 25. Mai 2021 bis auf Weiteres.

4. Ziel der Schutzmassnahmen

Ziel der Schutzmassnahmen im Schulumfeld ist es,

  • Neuerkrankungen zu vermeiden bzw. auf einem niedrigen Niveau zu halten.
  • die Gesundheit von besonders gefährdeten Personen zu schützen.
  • erwachsene Personen in der Schule direkt zu schützen.

5. Grundsätze

  • Es gilt die Schulpflicht.
  • Da bei Schülerinnen und Schülern der obligatorischen Schule das Übertragungsrisiko klein ist, sind Schülerinnen und Schüler unter sich kaum gefährdet.
  • Schülerinnen und Schüler können zur Schule gehen, solange sie nicht krank sind und nicht mit einer an COVID-19 erkrankten Person in einem Haushalt leben.
  • Die Verhaltens- und Hygienemassnahmen (Kap. 7 und 8) gelten für alle an der Schule Beteiligten.

6. Verantwortlichkeiten

  • Dieses Schutzkonzept wurde auf der Basis der oben erwähnten Grundlagen, das heisst, der Vorgaben des Bundesamts für Gesundheit BAG, der Direktion für Bildung und Kultur DBK Zug, der Rektorenkonferenz des Kantons Zug und von der Schulleitung der Schulen Baar erstellt und als Abteilungsbeschluss am Freitag, 21. Mai 2021 genehmigt.
  • Für die Umsetzung in den neun Einzelschulen und der Musikschule Baar sind die Schulleiterinnen und Schulleiter sowie der Musikschulleiter, in der SEB die Leiterin mit ihren Standortleiterinnen verantwortlich.

7. Prioritäre Hygienemassnahmen: Hände waschen und Distanz halten

7.1. Händehygiene

Alle Personen an den Schulen Baar waschen sich regelmässig die Hände.

Massnahmen

Vor Unterrichtsbeginn morgens und nachmittags und nach Pausen waschen sich alle Schülerinnen und Schüler, Lehrpersonen, Mitarbeitende der Schule und Dritte die Hände mit Wasser und Seife im Schulzimmer oder am Arbeitsplatz.

An sensiblen Punkten stehen Desinfektionsmittel zur Verfügung.

Auf das Händeschütteln und den körperlichen Kontakt wird verzichtet.

Das Händewaschen wird bei festgestelltem Kontakt mit einer anderen Person bei Erwachsenen wiederholt.

Das Anfassen von Gegenständen und Objekten von anderen Schülerinnen, Schülern und Erwachsenen ist bei Erwachsenen möglichst zu vermeiden.

7.2. Distanz halten

Es sollen die folgenden empfohlenen Abstands- und Verhaltensregeln zwischen Erwachsenen sowie zwischen Erwachsenen und den Schülerinnen, Schülern eingehalten werden.

Massnahmen

Der Mindestabstand von 1.5 Metern gilt von den Schülerinnen, Schülern zu den Erwachsenen / Lehrpersonen. Insbesondere im Kindergarten und in der 1./2. Primarklasse ist dies weniger nötig und möglich.

Eltern werden gebeten, das Schulareal zu meiden und nur zu betreten, wenn sie ein Gespräch oder einen Unterrichtsbesuch vereinbart haben bzw. an einem Elternanlass teilnehmen.

Externe Personen haben sich ebenfalls vom Schulareal fernzuhalten, es sei denn, sie üben eine vereinbarte Tätigkeit (wie Handwerker) in der Schule aus.

Bei den beiden Mediotheken der Oberstufe und den Schulbibliotheken in den Schulen Wiesental, Allenwinden und Inwil gelten bez. der Ausleihe besondere Schutzmassnahmen. Diese sind zu beachten.

    • Ein Handdesinfektions-Spender im Eingangsbereich und im Sichtbereich der Bibliothekarin/Mediothekarin (ersatzweise eine Waschgelegenheit) ist vorhanden. Besuchende müssen sich beim Eintreten die Hände desinfizieren.
    • Die Bibliothekarin/Mediothekarin erhält eine Plexiglasscheibe mit Durchreiche für Medien bei der Ausleihtheke.
    • Alle betreten die Mediothek/Bibliothek durch denselben Eingang, idealerweise im Sichtfeld der Mediothekarin/Bibliothekarin.
    • Die Mediothekarin/Bibliothekarin entscheidet, wie viele SuS sich in der jeweiligen Bibliothek/Mediothek gleichzeitig aufhalten dürfen und kommuniziert dies den Lehrpersonen.
    • Lehrpersonen besprechen eine geplante Benutzung vorgängig mit der Mediothekarin/Bibliothekarin.

Wir empfehlen Eltern und Lehrpersonen, die vom Bund entwickelte SwissCovid-App auf dem eigenen Smartphone zu installieren. Dieses Contact Tracing ermöglicht es, infizierte Personen ausfindig zu machen. Dadurch können Übertragungsketten gestoppt werden.

8. Arbeit mit unvermeidbarer Distanz unter 1.5 Metern

Berücksichtigung spezifischer Aspekte der Arbeit und Arbeitssituationen, um den Schutz zu gewährleisten.

Massnahmen

Schutzmasken Erwachsene:

  • Während des Unterrichts sind gemäss Empfehlung der Direktion für Bildung und Kultur (DBK) keine Schutzmasken mehr zu tragen. Ansonsten gilt im Schulhaus und auf dem Schulareal weiterhin die Maskenpflicht für die Lehrpersonen.
  • Besucherinnen und Besucher (Eltern, Lehrpersonen HSK etc.) tragen in den Räumen der Schulgebäude und auf dem Pausenplatz Schutzmasken.
  • Es sind zertifizierte Schutzmasken zu tragen. Stoffmasken ohne Zertifikat sind nicht erlaubt.

Für die Lehrpersonen werden die Schutzmasken von den Schulen Baar kostenlos zur Verfügung gestellt (1 bis 2 Masken pro Tag, abhängig von der Nutzungsdauer). Für die Organisation der Maskenabgabe ist die Schulleiterin oder der Schulleiter zuständig.

Schutzmasken Schülerinnen / Schüler:

  • Während des Unterrichts sind gemäss Empfehlung der Direktion für Bildung und Kultur (DBK) keine Schutzmasken mehr zu tragen. Ansonsten gilt im Schulhaus und auf dem Schulareal weiterhin die Maskenpflicht für die Schülerinnen und Schüler der der 1. – 3. Oberstufe.
  • Die Oberstufenschülerinnen und -schüler tragen im Schulbus ebenfalls eine Schutzmaske.
  • Pausenregelung: Um den Quarantänefall einer ganzen Oberstufenschule zu vermeiden, ist die Pause jahrgangsspezifisch organisiert. Dies gilt für die Schülerinnen und Schüler der Oberstufe. Die Maskenpflicht gilt während der Pause für die Oberstufenschülerinnen und –schüler auf dem Schulgelände. Kann der Abstand von 1.5m eingehalten werden, darf diese "zum Durchatmen" sowie Essen und Trinken abgenommen werden.
  • Es steht den Schülerinnen und Schülern der Kindergarten- und Primarstufe offen, die Schutzmaske ganztags zu tragen, wenn sie sich dadurch sicherer fühlen.

Für die Schülerinnen und Schüler werden die Schutzmasken von den Schulen Baar kostenlos zur Verfügung gestellt. Für die Organisation der Maskenabgabe ist die Schulleiterin oder der Schulleiter zuständig.

Je Klassen-, Fach- und Therapieraum steht weiterhin für Gespräche, Beratungen und Therapien eine transparente Trennscheibe aus Plexiglas mit Durchreiche-Schlitz für persönliche Gespräche mit SuS und unter Lehrpersonen zur Verfügung.

Die Lehrpersonen

  • achten entsprechend der Klassengrösse weiterhin auf die bestmögliche Einhaltung der nötigen Distanzen zur Lehrperson im Klassenzimmer. Sie stellen entsprechend der Distanz- und Hygieneregeln die Pulte.
  • stellen die eigene Arbeitsfläche (Pult) mit mindestens 1.5 Meter Abstand zu den Pulten der Schülerinnen und Schüler (SuS) auf.
  • definieren einen Ort mit der in allen Zimmern und Fachräumen (inkl. Therapiezimmer) vorhandenen Plexiglasscheibe, um Gespräche mit SuS führen zu können.
  • thematisieren und instruieren die SuS im Sinne eines Klassenrituals das strikte Befolgen der Hygieneregeln.
    • Botschaft "Wir setzen die Hygiene- und Distanzmassnahmen weiterhin gemeinsam und sorgfältig um."
    • Regelmässiges Waschen der Hände vor dem Unterricht und nach der Pause
    • Kein Händeschütteln
    • Gegenstands- und Oberflächenreinigung (dies erfolgt ritualisiert durch die SuS, die Lehrpersonen)
    • Regelmässiges und gutes Stosslüften auch während des Unterrichts (Empfehlungen gemäss BAG unter https://www.schulen-lueften.ch)
    • Abstandsregeln beim persönlichen Gespräch mit der Lehrperson (durch die Plexiglasscheibe)
    • Die Schülerinnen und Schüler bringen ihr eigenes Znüni in die Schule mit. Esswaren dürfen nur mit andern geteilt werden, wenn diese einzeln eingepackt sind.

Fachlehrpersonen

    • Die Massnahmen in den Fachbereichen TTG, Hauswirtschaft, Bewegung und Sport sowie in den Schulbibliotheken und Mediotheken werden durch die Schulleiterin / den Schulleiter mit den entsprechenden Fachpersonen umgesetzt.
    • Der Sportunterricht findet für die Oberstufenschülerinnen und -schüler in der Halle und im Freien statt. Die Inhalte werden möglichst ohne direkten Körperkontakt vermittelt. Dabei gilt:
      • Wenn immer möglich findet der Sportunterricht im Freien statt.
      • Der Aufenthalt in den Umkleidekabinen wird so organisiert, dass dieser nur kurze Zeit dauert.
    • Was die Schutzmassnahmen des Unterrichts an der Musikschule Baar betrifft, beachten Sie bitte die Homepage der Musikschule Baar (www.musikschule-baar.ch).
    • Der freiwillige Schulsport findet statt. Die verantwortlichen Leiterinnen und Leiter treffen bezogen auf die Disziplin die notwendigen Schutzmassnahmen.
    • Bei den obligatorischen Transporten im Schul- und Schwimmbus (inkl. Transporte durch die ISZL, d.h. die International School of Zug and Luzern) müssen Erwachsene Abstand halten, Schülerinnen und Schüler nicht. Der Schulbuschauffeur wird sich damit vor SuS schützen und umgekehrt. Im Baarer Schulbus gilt für die Oberstufenschülerinnen und -schüler eine Maskenpflicht.
    • Für den Schwimmunterricht gelten seit Montag, 22. Februar 2021 folgende Massnahmen:
      • Der Schwimmunterricht findet auch für die SuS der Kindergärten gemäss Stundenplan nach den Sportferien 2021 wieder statt.
      • Die präzisen Instruktionen für den geordneten Ablauf im Schwimmbad obliegen den Schwimmlehrpersonen. Die begleitenden Lehrpersonen sorgen wie bis anhin zusammen mit den Schwimmlehrpersonen für das entsprechende Einhalten der sicherheitstechnischen Regeln.

9. Pädagogische und organisatorische Aspekte

Massnahmen

Der Unterricht findet gemäss Stundenplan Ihres Kindes statt.

Der Unterricht kann zur Umsetzung der konsequent einzuhaltenden Hygienemassnahmen anders strukturiert und organisiert werden.

Der Fokus liegt auf dem Klassenunterricht.

Schulverlegungen mit Übernachtungen und Klassenlager werden gemäss kantonaler Vorgabe unter Einhaltung des Schutzkonzepts der Schulen Baar nach den Frühlingsferien 2021 wieder durchgeführt.

Falls organisatorisch möglich, werden die ordentlichen Reihentests auch während dieser Zeit durchgeführt. Ansonsten sind im Lager vor Ort Selbsttests durchzuführen.

Der öffentliche Verkehr kann mit der nötigen Vorsicht benutzt werden. Und dies mit den entsprechenden Sicherheitsvorkehrungen. Das Tragen einer Schutzmaske ist gemäss den Empfehlungen des BAG für alle Lehrpersonen und für die Schülerinnen und Schüler ab der 5. Primarklasse Pflicht.

Die Oberstufenschülerinnen und -schüler tragen im Schulbus eine Schutzmaske.

Für den Fall, dass während des Präsenzunterrichts ein grösserer Teil der Klasse oder gar die ganze Klasse coronabedingt in Quarantäne muss, ist der Fernunterricht gewährleistet und die Aufgabenübermittlung auf anderen Wegen (webbasiert, Mail, Post etc.) sichergestellt.

Elternabende (ohne Schülerinnen und Schüler) sind möglich und finden unter Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln im Klassenverband statt.

Elterngespräche werden im Voraus vereinbart und finden unter den einzuhaltenden Abstands- und Hygieneregeln statt.

Bei Veranstaltungen mit Eltern / externen Personen müssen Schutzmasken getragen und der nötige Mindestabstand eingehalten werden.

Für alle Veranstaltungen ist eine Präsenzliste mit den Kontaktdaten für ein allfälliges Contact Tracing zu führen.

Die Schulzahnprophylaxe findet wieder statt.

Unter folgenden Bedingungen können analog der SEB-Vorschriften im Rahmen des Klassenunterrichts begründet Esswaren / Mahlzeiten zubereitet bzw. eingenommen werden:

  • Der Anlass findet ausschliesslich mit der Schülergruppe und den Lehrpersonen ohne Eltern statt.
  • Die Essensausgabe erfolgt von den Lehrpersonen, geschützt mit Handschuhen und Schutzmaske.
  • Bei der Essensabgabe sind zwischen den Essensbehältern und den Schülerinnen und Schülern Schutzscheiben aufzustellen, damit das Essen geschützt ist.
  • Während der Mahlzeit sitzen die Lehrpersonen nicht neben den Schülerinnen und Schülern. Falls die Lehrperson bei einzelnen SuS (insbesondere Zyklus 1) beim Essen helfen müssen, haben die Lehrpersonen ebenfalls Schutzmasken und Handschuhe zu tragen.
  • Die SuS essen aus ihrem separaten Teller und mit separatem Besteck.

Auslandreisen von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Schulen Baar:

  • Wird gemäss der BAG-Liste bereits vor der Abreise von einem Aufenthalt in diesem Land bzw. in diesem Gebiet aufgrund der dortigen Corona-Situation abgeraten, so muss sich die / der Mitarbeitende nach Rückkehr in die Schweiz für 10 Tage in Quarantäne begeben. Die Arbeitgeberin, die Einwohnergemeinde Baar, übernimmt die Zeit für die vom Bund verordneten Quarantäne nicht. D.h. diese Zeit muss mit zusätzlichen Ferientagen abgedeckt werden oder gilt als unbezahlte Abwesenheit.
  • Sollte sich während dem Aufenthalt die Corona-Situation in diesem Land bzw. in diesem Gebiet dahingehend verschlechtern, dass erst nachträglich von Reisen dorthin abgeraten wird, so gilt ebenfalls die 10-tägige Quarantänepflicht, jedoch übernimmt die Arbeitgeberin diese Fehlzeiten.

Es ist Sache der Mitarbeitenden, sich vor und nach der Reise über den Status des Reiseziels gemäss der BAG-Liste zu informieren.

Bezüglich Durchführen von Besprechungen und Sitzungen gilt, wie kommuniziert und praktiziert, situationsbezogen die richtige Organisationsform (analog, online, Telefon) zu finden.

10. Reinigung

Massnahmen

Das Reinigungspersonal säubert regelmässig Oberflächen und Gegenstände in den Schulhäusern gemäss Reinigungsplan der Hauswarte.

Das Reinigungspersonal achtet darauf, dass in allen Schul-, Fach-, Therapiezimmern genügend Reinigungsmaterial mit dem entsprechenden Reinigungspapier vorhanden ist.

In Ergänzung zum Reinigungspersonal instruieren die Lehrpersonen ihrerseits weiterhin die Kinder und Jugendliche altersgemäss, regelmässig Oberflächen (Schalter, Fenster und Türfallen) zu reinigen. Dafür nutzen sie die von den Hauswarten bereit gestellten handelsüblichen Reinigungsmittel.

Der Kontakt mit Infektiösem ist zu vermeiden, Abfall nicht anfassen.

Abfalleimer werden regelmässig geleert.

Es gilt zu beachten, dass die Plexiglasscheiben nur mit Wasser und Seife – nicht mit chemischem Mittel zu reinigen sind.

11. Besonders gefährdete Personen – Erwachsene und SuS

Massnahmen

Gesunde Schülerinnen / Schüler und Lehrpersonen, welche mit besonders gefährdeten Personen in einem Haushalt leben, gehen in die Schule.

Lehrpersonen, die sich gemäss geltenden Kriterien aufgrund einer neuen Ausgangslage als gefährdet betrachten, nehmen in Kenntnis ihrer Gefährdung Kontakt mit der zuständigen Schulleiterin oder Schulleiter auf.

Im Kontakt mit Schülerinnen und Schülern und zwischen Erwachsenen stehen für besonders gefährdete Personen FFP2-Masken zur Verfügung. Die in allen Klassenzimmern zur Verfügung stehenden Plexiglasscheiben geben zusätzlichen Schutz.

Dispensationen von Schülerinnen und Schülern sind nur mit Arztzeugnis erlaubt. Die Schulen Baar behalten sich vor, dass der Schularzt, Dr. Raoul Schmid, Rücksprache mit dem Haus- oder Kinderarzt nimmt und die nötigen Empfehlungen zuhanden des Rektors macht.

Bei Einzelsituationen mit Arztzeugnis kann bei Schülerinnen und Schülern wie im Krankheitsfall eine Form von Unterricht durch die Schulleiterin oder den Schulleiter genehmigt werden. Das heisst, die Eltern erhalten Aufgaben und Arbeitsaufträge in definierten Kernbereichen und sind ihrerseits für die Tagesstruktur zu Hause zuständig.

Lehrpersonen, die vollständig geimpft sind, müssen ab dem 15. Tag nach der 2. Impfung nicht mehr an den Reihentest gemäss kantonalem Konzept teilnehmen.

12. COVID-19‑Erkrankte am Arbeitsplatz

Massnahmen

Wer krank ist, bleibt zu Hause. Das heisst, Kinder und Jugendliche mit Krankheitssymptomen wie starker Husten (nicht durch chronische Krankheit verursacht, z.B. Asthma), Halsschmerzen, Fieber, Verlust des Geschmacks- und Geruchssinns bleiben gemäss Empfehlung unseres Schularztes Dr. Raoul Schmid zu Hause.

Siehe dazu das aktuelle Merkblatt der Deutschschweizer Volksschulämter-Konferenz in Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) als Empfehlungen für Eltern zum Vorgehen bei Krankheits- und Erkältungssymptomen

  • bei Kindern: Merkblatt für Zyklus 1 und 2; Kindergarten bis 6. Primarklasse,
  • bei Jugendlichen: Merkblatt für Zyklus 3; 1. bis 3. Oberstufe.

Für Erwachsene gilt das Vorgehen bei Krankheits- und Erkältungssymptomen analog dem Merkblatt Zyklus 3, das heisst gleich wie für Jugendliche >12 Jahre. Eine Lehrperson, welche gemäss Merkblatt Zyklus 3 Symptome aufweist, hat sich – nach Rücksprache mit dem Hausarzt – testen zu lassen und bis zum Vorliegen des Testergebnisses zu Hause zu bleiben. Dabei gilt zu beachten, dass bei einem negativen Testergebnis nach 24h und abklingenden Symptomen wieder unterrichtet werden kann.

Falls erneut Symptome auftreten oder konkrete Fragen zu Krankheitssymptomen vorliegen, sind diese direkt mit dem Hausarzt zu klären.

Sowohl für Lehrpersonen wie auch für Mitarbeitende der SEB und der Musikschule, die Symptome aufweisen, sind die Massnahmen für Selbstisolation und -quarantäne bindend. Das heisst, sie begeben sich in Selbstisolation.

Über die Quarantänezeit einer Lehrperson entscheidet der Hausarzt, bei Bedarf verweist der Hausarzt an den Kantonsarzt.

Jede Schule hat einen markierten Raum definiert, der für Schülerinnen und Schüler genutzt werden kann, die Symptome aufweisen. Solche mutmasslich Erkrankte werden sobald wie möglich und nach vorgängiger Information der Eltern nach Hause geschickt. Dies heisst, bei Kindern und Jugendlichen nach vorgängiger Kontaktaufnahme durch die Klassenlehrperson mit den Eltern.

Jede Schule verfügt über einen Fiebermesser für kontaktloses Fiebermessen, um allenfalls Schülerinnen und Schüler mit Symptomen zu bestimmen.

Treten während des Schulalltags Symptome auf, hat die betroffene Person konsequent eine Schutzmaske zu tragen. Auch wenn Masken getragen werden, bleibt das Einhalten der Hygieneregeln zentral.

Hat eine Lehrperson Angehörige, welche auf das Testergebnis warten, kann sie normal ihrer Arbeit nachgehen und unterrichten.

Ist ein Familienmitglied einer Schülerin oder eines Schülers oder einer Lehrperson im gleichen Haushalt an COVID-19 erkrankt, so bleibt dieser betroffene Schüler oder die Lehrperson zwingend zu Hause in Quarantäne, bis der zuständige Kinderarzt bzw. das kantonale Amt für Gesundheit (Kantonsarzt) die behördlich verordnete Quarantäne offiziell aufgehoben hat.

Hatte eine Schülerin / ein Schüler / eine Lehrperson ausserhalb des Familienhaushalts nachweislichen Kontakt (Zeitdauer von > 15 Min. / Mindestabstand nicht eingehalten / keine Schutzmaske) mit einer COVID-19 positiv getesteten Person, so hat diese SuS / Lehrperson vorsorglich zu Hause in Quarantäne zu bleiben, bis der zuständige Kinderarzt bzw. das kantonale Amt für Gesundheit (Kantonsarzt) die behördlich verordnete Quarantäne offiziell aufgehoben hat.

Erkrankt eine Lehrperson oder eine Schülerin, resp. ein Schüler an COVID-19, so ist umgehend die Schulleiterin oder der Schulleiter zu informieren.

Die Erfassung der relevanten Personalien sowie die Sicherstellung der verzugslosen Kommunikation erfolgt gemäss interner Checkliste der Schulen Baar.

Die weiteren Massnahmen sowie die Kommunikation erfolgen nach Absprache mit dem Schularzt bzw. mit dem Kantonsarzt durch die Kernschulleitung.

13. Besondere Arbeitssituationen

Berücksichtigung spezifischer Aspekte der Arbeit und Arbeitssituationen, um den Schutz zu gewährleisten.

Massnahmen

Die Schulleiterin oder der Schulleiter ist verantwortlich, dass die Schutzmassnahmen des BAG in allen Schulen bei den Eingängen gut sichtbar angeschlagen sind.

Die Lehrerzimmer bleiben weiterhin so eingerichtet, dass die geforderten Distanzregeln eingehalten werden.

Abweichungen vom Regelbetrieb des Unterrichts sind in jedem Fall mit der zuständigen Schulleiterin oder Schulleiter abzusprechen.

14. Modulare Tagesschule (Schulergänzende Betreuung – SEB)

Für die SEB-Angebote in den vier Schulkreisen gelten die gleichen Vorgaben wie für den Schulbetrieb, ausser der Maskentragpflicht.

Massnahmen

Die Standortleiterinnen sind verantwortlich, dass die geltenden Hygienemassnahmen umgesetzt werden.

Bei der Essensausgabe gibt es weiterhin keine Selbstbedienung.

Die Schutzeinrichtungen und die Abstände sind bei der Essensausgabe gewährleistet.

15. Infrastrukturelles

Zuständig für die nötigen Absprachen mit den Abteilungen Liegenschaften / Sport (Reinigung und Reinigungsmaterial, Masken) ist der Leiter Planung / Logistik, Bruno Burri (bruno.burri@baar.ch).

Massnahmen

Die Hauswarte stellen jederzeit die nötigen Vorräte für Seifenspender, Desinfektionsmittel für die Klassenzimmer, Einwegpapiertücher sicher. Die nötigen Absprachen erfolgen direkt zwischen der Schulleiterin oder dem Schulleiter und ihrem Hauswart.

Der Leiter Planung / Logistik ist besorgt, dass alle Schulen, inkl. Musikschule und die Standorte der Modularen Tagesschule über die nötige Anzahl Schutzmasken verfügen.

16. Hinweise an Eltern

Massnahmen

Kinder werden angehalten, die Hygienemassnahmen auf dem Schulareal umzusetzen.

Die Schülerinnen und Schüler bringen ihr eigenes Znüni in die Schule mit. Esswaren dürfen nur mit andern geteilt werden, wenn diese einzeln eingepackt sind.

Wer krank ist, bleibt zu Hause. Das heisst, Kinder und Jugendliche mit Krankheitssymptomen wie starker Husten (nicht durch chronische Krankheit verursacht, z.B. Asthma), Halsschmerzen, Fieber, Verlust des Geschmacks- und Geruchssinns bleiben gemäss Empfehlung unseres Schularztes Dr. Raoul Schmid zu Hause. Dies gilt explizit auch in Zweifelsfällen über eine mögliche Infektion.

Siehe dazu das aktuelle Merkblatt der Deutschschweizer Volksschulämter-Konferenz in Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) als Empfehlungen für Eltern zum Vorgehen bei Krankheits- und Erkältungssymptomen

  • bei Kindern: Merkblatt für Zyklus 1 und 2; Kindergarten bis 6. Primarklasse,
  • bei Jugendlichen: Merkblatt für Zyklus 3; 1. bis 3. Oberstufe.

Konkrete Fragen zu den Krankheitssymptomen sind durch die Eltern direkt mit dem Hausarzt oder dem Kinderarzt zu klären. Über die Quarantänezeit einer Schülerin
oder eines Schülers entscheidet der Kinder-/Hausarzt, bei Bedarf verweist dieser an den Kantonsarzt.

Eltern sind während der Unterrichtszeit für die Lehrperson ihres Kindes erreichbar.

Als Eltern sind Sie verpflichtet, umgehend die Klassenlehrperson über eine mögliche Quarantänezeit Ihres Kindes zu informieren, sofern in Ihrer Familie oder im näheren Umfeld ein positives Testing erfolgt ist.

Für Schülerinnen und Schüler und deren Eltern, die aus einem Staat oder Gebiet mit erhöhtem Infektionsrisiko in die Schweiz einreisen, besteht gemäss Verordnung des Bundes eine sofortige Quarantänepflicht von 10 Tagen. Dafür müssen sie sich innerhalb von zwei Tagen nach Einreise beim Kanton melden. Der Kanton Zug hat hierfür ein Online-Formular erstellt, so dass sich die betroffenen Personen einfach und jederzeit melden können (vgl. www.zg.ch/corona). Die Meldung ist auch telefonisch unter 041 728 39 09 möglich.

Gleichzeitig sind die Eltern in der Pflicht, die Klassenlehrperson ihres Kindes und allenfalls die Musikschule und die Schulergänzende Betreuung umgehend über die vom Bund vorgeschriebene Quarantänezeit und somit die Abwesenheit ihres Kindes im Unterricht schriftlich zu informieren, sofern diese die Unterrichtszeit betrifft. Diese gilt als entschuldigte Absenz. Die betroffenen Schülerinnen und Schüler haben kein Recht auf Fernunterricht.

Besucht eine Schülerin oder ein Schüler trotz dieser Vorgabe des Bundes den Unterricht, wird sie oder er nach vorgängiger Information der Eltern durch die Lehrperson umgehend nach Hause geschickt. Bei Nichteinhaltung der Quarantänepflicht kann eine Anzeige beim Kanton durch die Kernschulleitung erfolgen.

Welche Länder gemäss Vorgaben des Bundes auf der Quarantäneliste stehen, ist unter https://www.bag.admin.ch/bag/de/home/krankheiten/ausbrueche-epidemien-pandemien/aktuelle-ausbrueche-epidemien/novel-cov/empfehlungen-fuer-reisende/quarantaene-einreisende.html ersichtlich.

Unter https://www.zg.ch/behoerden/gesundheitsdirektion/amt-fuer-gesundheit/corona hat der Kanton Zug die relevanten Informationen nach Einreise aus einem Risikogebiet für die Quarantäne aufgeschaltet.

Elterngespräche sind im Voraus zu vereinbaren und finden unter den einzuhaltenden Hygienevorschriften statt.

Eltern haben auf den Pausenplätzen sowie in den Innenräumen der einzelnen Schulgebäude eine Schutzmaske zu tragen.

Eltern sind gebeten, das Schulareal zu meiden und ihre Kinder nicht zur Schule zu bringen.

Die Besuchstage der Kindergarten- und Primarschule finden bis Ende Schuljahr 2020/21 aufgrund der besonderen Situation nicht wie im Jahresplaner publiziert statt.

Die Eltern sind deshalb eingeladen, anstelle der Besuchstage individuell den Unterricht ihres Kindes zu besuchen. Der Termin ist im Voraus mit der Lehrperson zu vereinbaren.

Reihentest gemäss kantonalem Konzept:

Die Reihentests werden gemäss kantonalem Konzept für die Schülerinnen und Schüler ab der 4. Primarklasse und alle Lehrpersonen nach den Frühlingsferien bis zu den Sommerferien 2021 fortgeführt.

Mitschülerinnen und -schüler, welche an den wöchentlich zwei Speicheltests teilnehmen, müssen bei einem positiven Testergebnis in ihrer Klasse grundsätzlich nicht in Quarantäne. Nicht getestete Schülerinnen und Schüler dagegen gehen in Quarantäne.

Mit dieser Testung soll verhindert werden, dass wie bisher ganze Klassen ab der 4. Primarklasse von der Quarantäne betroffen wären. Schülerinnen und Schüler, welche sich infolge ihrer Nicht-Testung in Quarantäne befinden, haben – dies betont die Regierung - keinen Anspruch auf Fernunterricht. Sie erhalten Aufgaben und Aufträge, wie wenn sie aus anderen Gründen fehlen würden.

Die Teilnahme an diesen Tests ist für Schülerinnen und Schüler sowie für Lehrpersonen grundsätzlich obligatorisch. Rechtlich basiert die Umsetzung dieser erweiterten Teststrategie auf den Regierungsratsbeschlüssen vom 12. Februar, 23. März und 13. April 2021.

Die Schulleitungen sind berechtigt, Ausnahmen zu bewilligen: Wer nicht an diesen Reihentests teilnehmen will, hat seinen Verzicht schriftlich über die Klassenlehrperson einzureichen und unterliegt damit den verschärften Quarantänevorschriften. Das entsprechende kantonale Verzichtsformular ist auf der Homepage www.schulen-baar.ch aufgeschaltet. Mit diesem ausdrücklichen Verzicht, der von den Eltern bis Mittwoch, 31. März 2021 der Klassenlehrperson einzureichen war, nimmt die nicht teilnehmende Person zur Kenntnis, dass sie im Falle eines positiven Testergebnisses innerhalb der eigenen Schulklasse über das kantonale Contact Tracing mit einer zehntägigen Quarantäne belegt wird. Dafür werden die Kontaktdaten der betroffenen Schülerinnen und Schüler erhoben und via Amt für gemeindliche Schulen an die Gesundheitsdirektion weitergeleitet.

Positiv getestete Schülerinnen und Schüler gehen wie bisher in Isolation.

Der Umgang mit den Proben und Ergebnissen ist bundesrechtlich geregelt. Es werden keine DNA-Profile erstellt. Der Speichel wird einzig auf das Virus getestet.

Schülerinnen und Schüler, die seit dem 5. Januar 2021 positiv auf das Virus SARS-CoV-2 getestet wurden, haben das kantonale Selbstdeklarationsformular auszufüllen. Dieses Formular ist ebenfalls auf der Homepage www.schulen-baar.ch aufgeschaltet und musste der Klassenlehrperson bis 31. März 2021 abgegeben werden.

Bitte beachten Sie weiterhin die Homepage Schulen Baar (www.schulen-baar.ch).

17. Anhänge

Anhang

  • Verordnungen über Massnahmen in der besonderen Lage zur Bekämpfung der COVID-19-Epidemie (Bundesamt für Gesundheit (BAG)
  • Staaten und Gebiete mit erhöhtem Infektionsrisiko gemäss COVID-19-Verordnung; Massnahmen im Bereich des internationalen Personenverkehrs: https://www.bag.admin.ch/bag/de/home/krankheiten/ausbrueche-epidemien-pandemien/aktuelle-ausbrueche-epidemien/novel-cov/empfehlungen-fuer-reisende/quarantaene-einreisende.html#-2060676916
  • COVID-19; EDK Grundsätze im Hinblick auf das Schuljahr 2020/21 (Beschluss vom 25. Juni 2020)
  • Weisungen der Direktion für Bildung und Kultur (DBK) und der Gesundheitsdirektion des Kantons Zug
  • Medienmitteilung der Direktion für Bildung und Kultur (DBK) – Maskenpflicht an den gemeindlichen Schulen vom 23. Oktober 2020
  • Mitteilung der Gesundheitsdirektion, Amt für Sport – Schulsport und COVID-19-Verordnung vom 28. Oktober 2020
  • Medienmitteilung der Direktion für Bildung und Kultur (DBK) – Mit Reihentests gegen Massenquarantäne vom 16. Februar 2021
  • Medienmitteilung der Direktion für Bildung und Kultur (DBK) – Ausdehnung der Corona-Reihentests vom 24. März 2021
  • Medienmitteilung der Direktion für Bildung und Kultur (DBK) – Weiterführung Corona-Reihentests an Zuger Schulen vom 14. April 2021
  • Medienmitteilung der Direktion für Bildung und Kultur (DBK) – Aufhebung der Maskenpflicht Sekundarstufe 1 vom 19. Mai 2021

 

 


 


Dokument Schutzkonzept_Baar_COVID-19_ab_SJ_20_21_210521_Orig.pdf (pdf, 258.5 kB)

Datum der Neuigkeit 21. Mai 2021
zur Übersicht
Sitemap