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Aktuelles

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Petition für eine starke und attraktive Realschule

Petition der FDP.Die Liberalen

Der Gemeinderat bestätigt den integrativen Weg

Interview mit Andreas Hostettler, Kantonsrat / Präsident FDP Kanton Zug

Wie beurteilen Sie die Antwort des Gemeinderates?

  • Ich bin froh, dass sich dank unserer Bittschrift die Schulleitung und der Gemeinderat vertieft mit der Entwicklung der Realschule befasst haben.
  • Wir als FDP und Gewerbeverein begrüssen es, dass die Gemeinde die Kommunikation von Entwicklungsmassnahmen in der Schule verbessern will.
  • Die Zusage, dass die Schulkommission verstärkt einbezogen wird, ist notwendig und weise.
  • Dass Gemeinderat und Schulleitung in ihrer Beantwortung auch auf die «wachsende Sorge zahlreicher Lehrpersonen bezüglich der zum Teil fehlenden Kooperationsbereitschaft oder Überforderung einzelner Eltern, zu Hause mit Strukturen und Verbindlichkeiten ihren Teil zur Unterstützung der Lehrpersonen beizutragen» hinweisen, erachten wir als wichtig. Als Partei unterstützen wir die Bestrebungen der Schule, mögliche Massnahmen zur besseren Mitwirkung und Verpflichtung der Eltern im Schulalltag auszuarbeiten und umzusetzen.

Wie haben Sie den ganzen Prozess erlebt?

  • Obwohl die Petition nur eine reine Bittschrift darstellt und somit weder Gemeinderat noch Schulleitung zu irgendeiner Handlung verpflichtet, wurde unser Anliegen mit einer sehr grossen Ernsthaftigkeit, Sorgfalt und Tiefe bearbeitet.
  • Wir waren uns bewusst, dass mit der Petition eine klare Kritik am bestehenden kantonalen System zum Ausdruck kommt. Dies löste verständlicherweise nicht nur Freude aus.
  • Die offene und sachbezogene Diskussionshaltung der Schulleitung war sehr wertvoll. Auch dass sie den Dialog mit uns und nicht über die Presse suchten.

Wo soll/muss/kann gehandelt werden?

  • Die vom Gemeinderat vorgeschlagenen Massnahmen sind gut und richtig. Der verstärkte Einbezug der Schulkommission ist umzusetzen. Die Sorgen, wie die Gewerbebetriebe und die Schule die Entwicklung der Qualität der Realschulabgänger mit dem heutigen System sehen, werden wohl nie ganz ausgeräumt werden können. Daher sind diese, wie in Aussicht gestellt, hartnäckig im Auge zu behalten und durch weitergehende Massnahmen zu ergänzen.

Schlussfolgerung

  • Die Grundsatzdiskussion über die Wirksamkeit der Integration, wie weit diese gehen soll und ob dazu die richtigen Instrumente eingesetzt werden, wird uns im Kanton Zug auch in Zukunft beschäftigen.
  • Die Sorge, welche wir Ausbildungsbetriebe mit Realschulabgängern haben, ist noch nicht gelöst. Diese Sorge ist nur im konsequenten Verbund Schule – Jugendlicher – Eltern – Berufsschule
  • Lehrbetriebe zu lösen. Daran arbeiten wir auch als Partei. Dass die Schule unsere «Not» gehört hat, freut uns!

Interview mit Sylvia Binzegger, Schulpräsidentin

Im Oktober 2016 haben die FDP.Die Liberalen eine Petition zur Realschule eingereicht. Wie wurde diese im Gemeinderat beantwortet?
Der Gemeinderat hat sich eingehend mit den Fragen der Petitionäre und der Situation der
Realschule beschäftigt. Er teilt die Sorge der Petitionäre um deren Attraktivität. Er ist aufgrund
der positiven Rückmeldungen der Eltern bei der externen Evaluation, der Einschätzung
der gewerblich-industriellen Berufsschule Zug (GIBZ) bezüglich der Qualität der übertretenden
Schüler und der positiven Rückmeldungen der Baarer Lehrpersonen überzeugt vom integrativen Weg. In bewusst kleinen Realklassen von 14–17 Schülerinnen und Schülern werden diese durch Schulische Heilpädagogen, Schulsozialarbeit, Lerncoaching, Verhaltenstraining und weitere Begleitmassnahmen zusätzlich unterstützt und gefördert.

Wie haben Sie den ganzen Prozess erlebt?
Die Lancierung der Petition im Frühjahr 2016 hat innerhalb der Abteilung Schulen / Bildung und der Schulkommission eine intensive Auseinandersetzung mit dem Anliegen ausgelöst. Wir haben den Dialog mit den Petitionären aufgenommen. So konnten sie im Campus vor einem Jahr ihr Anliegen erklären. Auch war uns wichtig, die Antwort des Gemeinderates zuerst gegenüber den Vertretern der Petitionäre und erst dann – gemeinsam mit ihnen – gegenüber der Öffentlichkeit zu kommunizieren.

Wo soll/muss/kann gehandelt werden?
Die grosse Herausforderung im Berufsalltag der Lehrpersonen im Kanton Zug sind selten
die integrierten Werkschüler, sondern verhaltensauffällige Schülerinnen und Schüler, vom
Kindergarten bis zur Oberstufe. Der Gemeinderat hat die Schulkommission beauftragt, das Thema Elternmitwirkung prioritär anzugehen. Weil er überzeugt ist, dass Eltern Lehrpersonen in ihrem anspruchsvollen Schulalltag erheblich unterstützen können. Als zentral erkannt wurde die sorgfältige und zeitgerechte Kommunikation von Schulentwicklungsmassnahmen gegenüber der Baarer Bevölkerung. Die Rolle der Schulkommission im Transfer zu Parteien und Öffentlichkeit soll weiter vertieft werden. Den bisherigen regelmässigen Austausch mit dem Baarer Gewerbeverein, dem Vertreter der Lehrbetriebe und der Schulleitung führen wir weiter. Die Attraktivität einer Berufslehre den Eltern und Jugendlichen gegenüber aufzuzeigen, ist unser gemeinsames Bestreben.

Welche Schlussfolgerung ziehen Sie?
Mit der Petition wurde ein wichtiges Thema aufgegriffen. Und damit eine Sorge, die auch unsere ist. Der Gemeinderat ist nach eingehender Prüfung des Anliegens überzeugt vom eingeschlagenen Weg der Integration. Dieser ermöglicht, dass innerhalb der Regelklasse vom Kindergarten bis zur Oberstufe alle – das ganz normale, das begabte wie das lernschwache Kind – die nötige Unterstützung erhalten. In herausfordernden Situationen muss es jedoch möglich sein, die Eltern vermehrt zur Unterstützung beizuziehen. Dies auch im Sinne der vielen Eltern, die ihre Verantwortung diesbezüglich vollumfänglich wahrnehmen. Der Dialog über die gegenseitigen Sorgen und mögliche Massnahmen ist auch in Zukunft wichtig. Er bringt unsere Schulen weiter in der Qualitätsentwicklung.

Dokument Petition_fur_eine_starke_Realschule.pdf (pdf, 368.6 kB)

Datum der Neuigkeit 3. Juli 2017
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