Willkommen auf der Website der Baar Schulgemeinde



Sprungnavigation

Von hier aus können Sie direkt zu folgenden Bereichen springen:
Startseite Alt+0 Navigation Alt+1 Inhalt Alt+2 Suche Alt+3 Inhaltsverzeichnis Alt+4 Seite drucken PDF von aktueller Seite erzeugen
 

Aktuelles

Druck VersionPDF

Campus - Juli 2017

Liebe Eltern
Liebe Leserin, lieber Leser

Unser Leben besteht aus Übergängen. Diese sorgfältig zu gestalten, darauf kommt es an. Und auf die Verknüpfung der Vergangenheit, woher ich komme, mit der Gegenwart, wer ich bin, und der Zukunft, wohin ich möchte?

Wenn der Schreinerlehrling Jann Andri die Idee hat, eine Lifestyle-Schreinerei in den USA zu gründen, gestaltet er seinen Übergang. Ebenso denkt Unternehmer und Zimmermann Daniel Abt an die Zeit des Übergangs, wenn er Ihnen mit Blick auf die Berufslehre rät, Ihren Kindern Verantwortung zu übertragen und sich zurückzunehmen. Und der Politiker Andreas Hostettler hatte seine Petition «Zur Attraktivität der Schulen » eingereicht, weil er Handlungsbedarf an der Nahtstelle zu den Lehrbetrieben ortete. Mit gleicher Überzeugung bestätigte der Gemeinderat den integrativen Weg. Nicht um recht zu haben. Sondern weil er mit Blick auf den Übergang an den Zusammenhalt innerhalb der Klasse und der
Gesellschaft dachte. Und damit überzeugt war, dass das ganz normale, das begabte, wie das lernschwache Kind innerhalb der Regelklasse vom Kindergarten bis zur Oberstufe am besten gefördert wird.

Immer geht es um Übergänge. Davon berichtet der diesjährige Campus. Unspektakulär. Es sind persönliche Berichte, sie schildern eine Innensicht.

Jedes Kind wird in eine Lebensumgebung hineingeboren. Die Umwelt prägt es. Und unsere Lehrperson machen in ihrem Berufsalltag auch die Erfahrung, dass die Welt nicht für alle Kinder eine gute ist.

Aufforderung an uns Erwachsene, Tag für Tag Übergänge zum Guten zu gestalten. Lehrpersonen stehen in diesem Prozess des Übergangs zwischen nachdenklichem Fragen und raschem Handeln, zwischen Erziehungswissenschaft und Schulalltag, zwischen den Fähigkeiten des Kindes und elterlichen Erwartungen, zwischen Gegenwart und Zukunft.

Als Lehrerin und Lehrer gehen sie neben ihren Schülerinnen und Schülern und sichern deren Weg in den künftigen Beruf. Sie regen das Lernen an, steuern, begleiten, beraten, halten seine Talente wach, sehen den eigenen Unterricht aus den Augen der Kinder, stimmen sich mit ihren Kolleginnen und Kollegen über die Lernprozesse Ihrer Tochter oder Ihres Sohnes ab – und fördern deren Leistungsbereitschaft.

Dabei schauen Lehrpersonen ringsum in die Vergangenheit und Zukunft, geben den Fragen und Umwegen der Kinder Raum und Zeit. Und entdecken Wege, die zu Antworten führen.

Auch im vergangenen Schuljahr standen die Lehrpersonen mittendrin. Und konnten im «Dazwischen», «Daneben» und «Ringsum» bestehen, weil sie Schwerpunkte setzten und einem Mittelpunkt verpflichtet waren.

Der Mittelpunkt hat ein Gesicht: Ihr Kind. Lehrpersonen erfassten den Moment und dachten vielleicht etwas philosophisch «Werde, der du bist.»
Dabei dachten sie weniger an den Übergang als an die Gestaltung der momentanen Situation.
Und in diesem Moment (wer bin ich – wohin möchte ich) erfahren unsere Kinder und wir Erwachsene Identität. Und entwickeln Gesicht und Rückgrat.

Für das sorgfältige Gestalten der Übergänge danke ich unseren Lehrpersonen und den Schulleiterinnen und Schulleitern. Auch für ihre Wetterfestigkeit und ihren Humor.

Ganz besonders danke ich Ihnen, liebe Eltern, für Ihre Unterstützung. Übergänge können nur gelingen, wenn das Umfeld mitdenkt und mitwirkt.

Ich wünsche Ihnen – im Namen der Lehrpersonen und der Schulleitung – wunderschöne Sommertage. Zeiten des Übergangs sind auch Zeiten des Loslassens. Geniessen Sie diese.

Urban Bossard, Rektor

Schwepunkt Übergang

Dokument Campus_Juni_2017_Elternausgabe.pdf (pdf, 10110.9 kB)

Datum der Neuigkeit 3. Juli 2017
zur Übersicht
Sitemap